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Altea Info - Kunst und Künstler der Region      Donnerstag, 11.03.2010


Sibylle Schorlemmer - Fotokünstlerin aktiv in Altea
Sibylle Schorlemmer geborene Schlotter erweckt in Altea - und nicht nur dort - mit ihren Fotografien und ihrem Fotobuch großes Interesse.

 

 

1947 geboren wurde Sibylle Schorlemmer als Tochter von Dorothea geborene von der Leyen und Professor Eberhard Schlotter und war lang ersehnt, wie ihr Vater berichtet.

Sibylle signiert
Durch die Liebe Eberhard Schlotters zu Altea zog die kleine Sibylle schon in 1956 nach Altea um. Sibylle: "Ja, das war schon etwas schwierig für mich, schließlich verließ ich meine kleinen Freunde und Darmstadt, die deutsche Kultur etc. Schnell aber hatte ich spanische Freunde gefunden, spielte unter Palmen und lernte sehr rasch Spanisch, was natürlich zur Integration sehr viel beitrug. Wenn ich Post aus Deutschland bekam die im Dezember vom Schnee berichtete, war das alles schon sehr weit weg wenn ich hier mit meinen Puppen in der Sonne spielte."
Das einfache Leben in Spanien hatte Sibylle schnell gepackt und sie fühlte sich pudel wohl, Schule schien nebensächlich und für Ausländerkinder war das damals noch nicht so gut organisiert oder kontrolliert. So lernte Sibylle mehr von ihren Eltern und vom Leben, bis die Familie dann in 1960 nach Darmstadt zurück kehrte um die in Altea entstandenen Werke des Vaters, Malers und Grafikers Eberhard Schlotter auch zu verkaufen, denn die Familie musste unterhalten werden.
Sibylle wurde in Deutschland mit zwei Jahren Rückstand eingeschult, profitierte aber nicht wenig davon, in einer Künstlerfamilie groß geworden zu sein und verstand sehr schnell wie das Leben funktioniert, dass Engagement und Ideenreichtum gefragt sind, aber auch Entschlossenheit und Eigenständigkeit. In 1966 absolvierte sie ihren Mittelschulabschluss, die Defizite in Englisch konnte sie mit ihrem hervorragenden Spanisch nicht ausgleichen und so war es schnell beschlossen, dass Sibylle Freunde der Familie in London aufsuchte um dort monatelang zu leben und ihr Englisch zu perfektionieren: "Für mich war schnell klar dass Englisch eine sehr wichtige Sprache ist. Die Freunde meiner Eltern hatten zudem Kinder in meinem Alter, da ging das Lernen wie von selber."
So gewappnet galt es für Sibylle, einen Job zu finden und sie machte erste Schritte in die professionelle Fotografie. Als Assistentin für Theaterfotografie war sie mit Pit Ludwig in Darmstadt tätig, von 1967 bis 1969 war er schon fast ihr Ziehvater, denn seit sie 14 Jahre alt war, lebte Sibylle fast allein, war im Internat um ihre schulische Ausbildung zu komplettieren, während die Eltern wieder nach Spanien zurück gekehrt waren.
Pit Ludwig war es schließlich auch der das Talent für Fotografie bei Sibylle entdeckte und gefördert sehen wollte. Er vermittelte die junge Assistentin an die Fotoschule München, die einen hervorragenden Ruf in der Welt der Fotografie hat, die "Bayrische Staatslehranstalt für Fotografie". Dort absolvierte Sibylle Schlotter die Gesellenprüfung in 1970 - dort lernte die junge Frau bereits ihren späteren Ehemann Dr. Hans Ulrich Schorlemmer kennen und dort hat Sibylle den Weg in die professionelle Fotografie gefunden, besiegelt wurde mit dem Ausbildungsabschluss was sich seit langem abzeichnete, Sibylle war Fotografin und wollte es immer sein, fasziniert im Foto zu bannen was ihr waches Auge beobachtet, im Fotolabor zu erleben und zu beeinflussen wie die Motive sich verändern je nach dem wie man sie entwickelt. Das bisher glühende Feuer für die Fotografie loderte in diesen Jahren lichterloh.
Als Assistentin des Modefotografen im Fotostudio Lux in Neu Isenburg praktizierte Sibylle Schlotter in den Jahren 1970 bis 1974, arbeitete in Frankfurt und sammelte große Erfahrung in der Laborarbeit, bis sie in 1974 heiratete und zu Sibylle Schorlemmer wurde. Ihr Mann ging beruflich zwei Jahre nach London, Sibylle folgte ihm und machte in dieser Zeit zwischen 1975 und 1977 ihre erste große Reise durch Süd Amerika. Süd Amerika wegen der Sprache, Sibylle beherrscht Spanisch wie ihre Muttersprache, so war es einfach Land und Leute wirklich kennen zu lernen, die Kamera natürlich immer dabei, unzählige Motive rein aus dem Gefühl heraus eingefangen sammelte Sibylle damals passioniert in ihren Fotos und begann mit ihrem umfangreichen Archiv.
Abgesehen aber von den Reisen blieb mit Mann, Haus, Hund und den Kindern - Sohn Martin wurde in 1979 und Tochter Julia in 1984 geboren, wenig Zeit. So fotografierte Sibylle zwar, weil es ihr im Blut und am Herzen lag, weitere Arbeiten mit ihren Fotos waren aber in den Hintergrund gerückt.
Nach dem Tod ihrer Mutter in 1993 entschloss sich die gesamte Familie zu einer zweimonatigen Reise durch Australien, natürlich fehlte da auch die Fotoausrüstung nicht, und in 1995 richtete Sibylle Schorlemmer geb. Schlotter dann ihr eigenes Schwarz-Weiß-Fotolabor in Marburg teil und arbeitete dort auch an der Volkshochschule im Fotografiekurs mit.
Im Jahre 2005 dann entschloss sich die Fotografin, ihrem Vater nachzureisen dorthin wo sie schon glückliche Kinderjahre verlebte und wohin sie nie den Kontakt verlor, Sibylle richtete sich ihr eigenes Atelier in Altea ein.
Hier wirkt sie, ist aktive Künstlerin und hat noch viel vor.
Neben weiteren Ausstellungen plant Sibylle Schorlemmer geb. Schlotter eine enge Zusammenarbeit mit der Kunsthochschule der Universidad Miguel Hernández, will Kurse in kleinen Gruppen geben um die schwarz-weiß Entwicklung weiter zu geben und will reisen um neue Motive zu finden, nebenbei die bereits geschaffenen Fotos archivieren und dadurch die eine oder andere neue Idee für weitere Ausstellungen einfangen.
Die aktive Fotografin hat die Welt gesehen, viel zu erzählen und noch mehr zu zeigen. Die Liste der von ihr bereisten Länder liest sich abenteuerlich, und natürlich war die Kamera immer dabei:

Magrebmotiv

Spanien, Marokko, Indonesien/Burma, Thailand und Bali, Brasilien, Argentinien, Paraguay, Bolivien, Peru, Trinidad in der Karibik, England, Ungarn, Israel und häufig die USA, Ägypten, Mexico, Guatemala, Australien, Venezuela, Kanada, Frankreich, Kuba und immer wieder Spanien, was sie wie ihre Westentasche kennt. Das aber bremst ihr Interesse an diesem Land nicht. Immer neue Motive, große Feste wie die Ostertradition fing Sibylle Schorlemmer geb. Schlotter mehr als einmal ein, demnächst wird sie, die eigentlich die Motive aus dem Bauch heraus sammelt, doch mal ein Thema in Angriff nehmen, die Fiesta der Mauren und Christen findet ihr künstlerisches Interesse, man darf gespannt sein, womit sie wieder überrascht, denn sensibel schaut sie aus ihrer eigenen Perspektive.
Seit 1999 stellt Sibylle Schorlemmer geb. Schlotter auch selber aus, gewährt dem Betrachter Einblick in ihre Blickwinkel, lässt den Betrachter mit ihrem Auge sehen.
Im Jahre 1999 frischte sie ihre Karriere als Fotokünstlerin mit einer Ausstellung in der Stiftung Eberhard Schlotter auf mit Motiven "Altea vor 25 Jahren", in 2000 stellte sie auf der Insel Tabarca dortige Motive aus, auf Tabarca hatte Sibylle viel Zeit verbracht. In 2001 war das Studio Dumont in Köln Ausstellungsfläche für ihre Motive "Frauen der Welt",

Frauen der Welt
die sie dann in 2004 in der Galerie Rusch in Brunsbüttel, 2005 im Palau Altea und 2006 im Casino Villajoyosa ausstellte.
Der Flamenco stand Pate für die Ausstellung 2002 in der Musikschule Marburg unter dem Titel "Flamenco, Mensch und Landschaft in Spanien", in 2003 stellte sie "Flamenco, Tänzerinnen und andalusische Landschaften" in der Kulturscheune Michelbach aus und die Osterwoche zeigte sie mit "Semana Santa" beim Kulturverein Alte Kirche in Nieder-Weimar.
In 2007 erlangte Sibylle Schorlemmer geb. Schlotter den ersten Preis der Balconade und konnte auf diesem Wege zahlreiche kleinere Arbeiten in Altea drucken lassen, und stellte im selber Jahr im Rahmen des Orchesterwettbewerbs der Sociedad Filarmónica Alteanense zum Thema "Für Frieden und Vereinigung in der Welt" sowie "Eindrücke aus der Welt des Magreb, Marokko" aus.

Schorlemmer mit Vater E.Schlotter

In 2008 folgte in Calpes Sol Meliá Hotel eine weitere Ausstellung zu gleichem Thema und im Frühjahr 2008 wurde Sibylle von einem Frauenverein in Oslo eingeladen, dort in der Rathausgalerie ihre schwarz-Weiß Aufnahmen zu "Frauen der Welt" sehr erfolgreich zu präsentieren...und man darf gespannt sein womit die deutsche Fotografin mit viel Herz für Altea demnächst von sich Reden macht.
Kontakt zur Fotografin über die Stiftung Eberhard Schlotter, Telefonnummer: 965842857 und E-Mail:fundesaltea@telefonica.net



- C.-M. Frölich

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Aquarellmalerei von Beate Steinebach-Hagenlocher
Deutsche Malkunst an der Costa Blanca - immer wieder bezaubernd.

 

 

An der Costa Blanca lassen sich gerne Maler nieder, das ist bekannt. Nicht nur in Altea sondern in der gesamten Region gibt es einzelne Künstler und auch Künstlergruppen, die sich von den Farben und dem Licht des Mittelmeeres inspirieren lassen und hier ihre Ateliers einrichten.

Abstrakt

Immer neue Motive findet auch die deutsche Aquarell Malerin Beate Steinebach-Hagenlocher. Sie malt seit vielen Jahren hier an der Costa Blanca, führt aber auch andere Hobbymaler/Innen zur Aquarellmalerei. Mit ihren Kursen für Aquarelltechnik hat sich Beate Steinebach-Hagenlocher bereits fest in die Künstlerlandschaft der Costa Blanca etabliert, ein reger Austausch von Eindrücken ist eine Bereicherung für jeden Künstler und ist für Beate so wichtig wie die Luft zum atmen.

Mohn

Beate Steinebach-Hagenlocher gibt auf ihrer Webseite Einblick in ihre breite Palette an Werken und stellt auch immer wieder hier in der Region aus.
Postkarten und Briefpapier mit ihren Bildern sind sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland im Handel (Art Edition, Zürich, und Korsch Verlag, München).
Beate Steinebach-Hagenlocher , geboren 1949 in Krefeld, begann ihr Kunststudium 1980 an der Ottawa School of Art und belegte Kurse in verschiedenen Ländern bei international bekannten Künstlern wie: H.Loos (Düsseldorf), Prof. Schäfer (Institut für Kunst und Design, Marburg), Ulrike Bolenz (Sommerakademie Marburg), Thomas Kleemann (Berlin), Kurt Panzenberger (Wien), Oskar Koller (Bern), Kathy Hauge (New Mexiko State University, Alamogordo), Alex Powers (Ingram, Texas), Don Andrews (Cloudcraft, Neu Mexiko), Frank Webb (Port Clyde, Maine), Ann Templeton (Ruidoso, Neu Mexiko), Pat Deadman (Cloudcraft, Neu Mexiko) und vielen anderen.

Landschaft

Beate Steinebach-Hagenlocher ist Lehrerin für Mathematik und Geographie und unterrichtete ebenso Kunst an Real- und Gesamtschulen und für Erwachsene an der Volkshochschule in Kirchhain. Sie leitete Malreisen nach Griechenland und Marokko und wurde in drei Ausgaben der einzigen Zeitschrift für Aquarellmalerei in Deutschland, in der “Palette”, mit einigen ihrer Werke vorgestellt, einmal stellte sie sogar das Titelbild.
Sie ist Gründer und Mitglied der Quart Gruppe in Deutschland und in Alamogordo, Neu Mexiko, war sie Mitbegründerin des Kunstvereins, Alamogordo Artists Alliance, und seine erste Präsidentin.
Ihre Bilder befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen wie zum Beispiel der Refrather Bank, dem Krankenhaus in Alamogordo und dem Ministerium für Kunst und Wissenschaft in Hessen. Neben der Teilnahme an vielen nationalen und internationalen Gruppenausstellungen waren ihre Bilder in nebenstehenden Einzelausstellungen zu sehen.

Frau Steinebach-Hagenlocher gibt Aquarellkurse in der Region Teulada, Aquarellmalerei montags in einer festen holländischen Gruppe (ohne Neuaufnahmen) und dienstags (10-13 Uhr) in einer gemischten Gruppe fortgeschrittener Maler, zu der jeder kommen kann, der Lust dazu hat.
Gemalt wird ganzjährig draußen vor Ort. Bei Regen werden angefangene Bilder fertig gestellt und theoretische Themen bearbeitet. Die Teilnahme am Kurs kostet pro Stunde und Person 5€, also 15€ pro Sitzung.
Kontakt per E-Mail: B.Steinebach@gmx.net

Ausstellungen von Beate Steinebach-Hagenlocher


1993 Galerie Goldbach,Stadtallendorf
1993 Gabelotto, Marburg
1993 Filoxenos, Frankfurt
1995 Brüder Grimm Stuben, Marburg
1996 Volksbank Refrath
1996 Sparkasse Kirchhain
1996 GaleriederSoftwareAG, Darmstadt
1996 Alter Bahnhof, Gemünden
1997 Biebricher Schloss, Wiesbaden
1998 Stadtbücherei Alamogordo, USA
1999 Galerie Eagle Ranch, Alamogordo
2000 Flickinger Center, Alamogordo
2001 Eagle Ranch Gallery, Alamogordo
2005 Galerie Studio 5, Jávea

Weit über 100 ihrer vielseitigen Werke sehen Sie im Internet unter www.bsteinebach.com.


- C.-M. Frölich

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Benno Treiber ganz persönlich
Eine besondere Biografie des Benno Treiber, persönliche Statements und Gefühle des Künstlers geben Einblick in die Hintergründe seines Schaffens.

 

 

Benno TREIBER wird 1939 in Forchheim bei Karlsruhe in die Kriegsjahre hineingeboren.
Der Vater fällt 1942 vor Moskau, die Mutter hat Probleme mit dem asthmakranken, schwächlichen, meist nachdenklichen Sohn.

“Nur beim Zeichnen glaubte ich manchmal so etwas wie Kraft zu verspüren.”

Nach langweiliger Schulzeit und einer ebenso langweiligen Lehre in der Verwaltung, bringt der Militärdienst Benno Treiber nach München.

“Ich wollte weg, ich musste raus!”

Hier beginnt er ernsthaft mit der Malerei, zunächst in Abend- und Wochenendkursen. 1964 wird er dann Ganztagsschüler bei Hein König und später dessen Meisterschüler.
Er heiratet die Krankenschwester Ira;

Ira und Benno Treiber

Zwei Kinder, Markus und Tatjana, werden geboren.
Erste freischaffende Tätigkeit als Partner des Grafikers H.J. Langenfaß in Ismaning bei München ab 1965.
Nach dem Umzug der Familie in den Karlsruher Raum wechseln die Jobs in schneller Folge. Was beständig bleibt, ist die Nebentätigkeit mit dem Bemühen um eine grafisch-künstlerische Zukunft.

“Ich habe gespürt, dass da etwas ist, das heraus musste.
Etwas, das sich verwirklichen wollte.”

Ende der 70er Jahre organisiert Benno Treiber Mal- und Zeichenkurse mit Kindern, startet Malaktionen und bemalt Fußgänger-Unterführungen.
Nach einem Siebdruckerkurs entstehen 1978 die ersten Serigrafien, 1980 der erste handgemachte Siebdruckkalender.
Jährlich erscheint nun ein Kalender, die Motive sind Altrheinlandschaften, Fachwerkarchitektur und immer wieder Bäume.
Die neue Friedhofskapelle in Leopoldshafen erhält Kunstglasfenster nach Entwürfen von Benno Treiber.
Bei Malreisen in die Ägäis entstehen in den Jahren 1984 bis 1990 hunderte von Skizzen und Arbeiten in Stabil-o-tone. Regionale Ausstellungen mit Titeln wie: "Kyklades, das Weiß im Ägäischen Blau" oder "Kykladentreppen müssen kein Ziel haben" bringen erste Verkaufserfolge.

“In der Ägäis ist man in der Mitte der Welt,
man hat keine Sehnsucht anderswohin.”

Nach einer Pilgerreise in der Mönchsrepublik Athos im Norden Griechenlands erscheint 1989 eine Mappe mit 7 Serigrafien, zum Teil mit Blattgoldauflage, "Der Weg nach Iviron".


“Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verschmelzen mit Zeit und Raum und erheben den Geist des Pilgers zu Höherem.”

1990 schlägt Benno Treiber den Brunnen "Die Wege des Rheins" in 14 to Rotsandstein. Er ziert den Rathausvorplatz in Leopoldshafen. Für den Rathausplatz in Eggenstein folgt 1992 ein Brunnen zum Leitgedanken Raiffeisens: "Einer für Alle - Alle für Einen", den er im spanischen Monovar aus Marmor und Granit fertigt.
1994 erschafft die gesamte Familie Treiber die riesige, 30 m lange Polyesterskulptur "Nessie" für den Kindergarten "Märchenwald" in Eggenstein.
Für den Rathausneubau in Dettenheim fertigt Benno Treiber neuartige, großformatige Siebdrucke.
Im Rahmen eines Kurses der Salzburger Sommerakademie studiert er den Sonnenaufgang auf La Gomera. Grundlage für die Ausstellung zum ersten Schöpfungstag "Es werde Licht", mit 40 Aquarellen im Kunstverein Bretten.

Die Badischen Neusten Nachrichten schrieben von der
unbändigen Kraft des explodierenden Lichts.

Mit dem Kalenderjahrgang 1994 beginnt die spanische Phase. ALTEA und die Costa Blanca, wohin Ira und Benno Treiber umgezogen sind, liefern nun die Motive.
1995 eröffnet Ira Treiber in Altea das Estudio de Arte "Casa del Pájaro", eine Galerie für die Arbeiten ihres Mannes.
1998 geht Benno Treiber erstmals auf den Jakobsweg nach Santiago de Compostela. Für 1999 erscheint der erste von bisher fünf Jakobsweg-Kalendern, die Ira und Benno Treiber jetzt gemeinsam machen. Viele Ausstellungen entlang des Jakobsweges folgen, wobei die im Museum Jesus Otero in Santillana del Mar einen Höhepunkt darstellt. Hier wird dann im Jahr 2000 auch der "Zweite Schöpfungstag" ausgestellt, 30 Aquarelle zur Entstehung des Horizontes.
“Eine Feste entstehe, die da scheide die Wasser des Himmels von den Wassern des Meeres.”

Für 2002 erscheint der Kalender "Altea y su Bahia" und für 2003 einer über den Landkreis "Marina Baja".
Der Kalender 2004 wurde der Stadt Santiago de Compostela zum dortigen heiligen Jahr gewidmet. Ebenfalls für 2004 wurde der Jakobsweg-Kalender neu aufgelegt.
Gassen und Gässchen der Marina Alta waren das Thema für 2005 und für 2006 wurden 12 der weißen Dörfer Andalusiens ins Bild gebracht.
Jedes Blatt der bisher erschienenen 28 Kalender ist eine handgemachte Serigrafie. B. Treiber zeichnet jede Farbe eines Blattes separat und beim Zusammendruck von bis zu 7 Farben entsteht das Bild. Jedes Blatt eine Original-Druckgrafik.

Ira und Benno Treiber arbeiten inzwischen in einem Atelier in Pinos, am nördlichen Fuße der Sierra Bernia, nahe Altea. Auch die Siebdrucke werden nun dort gemacht und die Siebe von der spanischen Sonne belichtet.

“Wahrscheinlich sind wir weltweit die einzigen Siebdruck-Künstler, die handgemachte Siebe ausschließlich von der Sonne belichten lassen.”

Inzwischen gingen die Arbeiten am dritten Schöpfungstag weiter, dem Tag an dem, nachdem die Land – von den Wassermassen getrennt sind, das pflanzliche Leben entsteht.

Ein Schöpfungsbild

Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besonderen Orten, dass das Trockene sichtbar werde. Und die Erde lasse aufgehen Gras und Kraut und Bäume mit ihren Früchten und Samen darinnen. Ein jeder nach seiner Art.

Die Ausstellung hierzu im Palau de Altea war ein großer Erfolg.
Dabei wurde auch das 26jährige Kalenderschaffen der Treibers gezeigt.

Ausstellungseröffnung Palau Altea

Im Juli 2006 erhielt Benno Treiber einen weiteren ersten Preis beim Kunst-Wettbewerb in Leopoldshafen.

Für das Jahr 2007 ist ein Kalender mit Motiven der Alpujarras in Arbeit und für 2008 werden die Motive auf Ibiza zu Hause sein.
Dieser Kalender wird zusammen mit den Skizzen und Aquarellen am 28. Mai 2007 im Atzaro bei Sta. Eulalia auf Ibiza vorgestellt werden.
Die Ausstellung zum vierten Schöpfungstag ist für das Jahr 2008 geplant.



- C.-M. Frölich

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